Wie wäre es, wenn …?

Diese Frage stellen wir uns oftmals. Dabei handelt es sich um eine hypothetische Fragestellung, die Antworten nach verschiedenen Seiten offen lassen, verbunden mit Wunschvorstellungen, in denen positive wie auch negative Elemente enthalten sein können. Darin versteckt sich oft eine Hoffnung auf nicht unbedingt sofort oder überhaupt nicht realisierbare Wünsche. Hoffnungen und Wünsche begleiten uns während unseres Lebens, allzu oft vergessen wir jedoch, dass wir auch ohne deren Erfüllung von – vor allem materiellen – Wünschen in einem glücklicheren und sozial gesicherterem Umfeld leben können, resp. leben dürfen.

Wie wäre es, wenn …

  • wir endlich einmal das grosse Los gewinnen würden, nicht immer die Falschen?
  • der Abfall dort deponiert würde wo er hingehört und nicht auf der Strasse oder auf Plätzen?
  • sportliche Wettkämpfe, vor allem im Fussball, ohne Krawalle und Vandalismus erlebt
    werden könnten?
  • Neid und Missgunst unsere Gesellschaft nicht mehr beherrschten?
  • mit unsachlichen Kritiken zurückgehalten und konstruktive Vorschläge eingereicht würden?
  • persönliches, teils widerrechtliches und unberechtige Verunglimpfung von Personen
    unterlassen würde?
  • ans kriminelle grenzende Raser und Alkoholiker am Steuer strengere Strafen zu gewärtigen
    hätten?
  • unsere Gesellschaft im Zusammenleben mehr Toleranz an den Tag legen würde?
  • sich die Bürgerinnen und Bürger vermehrt aktiv am politischen Leben beteiligten?
  • Freundlichkeit und/oder ein Lächeln, unser Leben beherrschte, nicht ein griesgrämiges
    Dahinleben?
  • Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitmenschen unser Leitfaden im täglichen Leben sein
    sollte?

Diese Fragen könnten bliebig fortgesetzt werden. Diese Aufzählung verfolgt das Ziel Möglich-keiten aufzeigen, wie wir das Zusammenleben in unserer Gesellschaft mitbestimmen oder verbessern helfen können. Zur Erhaltung unserer noch paradiesischen Zustände sind wir alle dazu aufgerufen. Dauerndes und unsachliches Kritisieren, ewiges Nörgeln und Polemisieren sowien eine ewige Besserwisserei, lähmt gemeinsames aktives und konstruktives Schaffen, es bedroht unser freiheitliches Gesellschaftsystem.

Wie wäre es, wenn … wir uns alle vorbehaltlos und aktiv am Bau und der Erhaltung “unseres Hauses Schweiz” beteiligen würden?. Die kommenden Generationen wären uns allen dankbar, wenn sie nicht eine «Ruine» übernehmen müssten. Es liegt in unserer aller Verantwortung.

Wenn und Aber, Wünsche und Hoffnungen bestimmen immer unser Leben, können aber ohne eigenes Dazutun nicht erfüllt werden. Mit einer positiven Lebensgrundeinstellung und persönlichem Verantwortungsbewusstsein sollte es unser oberstes Ziel sein, unser gesell-schaftliches und freiheitliches Leben aktiv zu unterstützen, dies nicht als ein Muss, sondern als freudige und dankbare Daueraufgabe.

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